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Malteser Jülich

Großübung in Heinsberg

MANV 200 (Zugunglück)

12.05.2019

Der Malteser Hilfsdienst aus Jülich war mit seiner Einsatzeinheit (Kater HS EE4) sowie 2 weitere Rettungswagen mit insolviert.

Die 200 Patienten, die nach einem Zugunfall in Wegberg-Wildenrath zu versorgen waren, waren sehr pflegeleicht. In eine wasserdichte Folie eingeschweißt hätte ihnen auch der stärkste Regen, der aber glückerweise ausblieb, nichts anhaben können. Die Besatzungen von rund 30 Rettungsfahrzeugen bemühten sich um das Wohl der „Verunglückten“. MANV 200-Übung hieß das Szenario, das am Rande des Siemens-Prüfcenters an der Friedrich-List-Allee sicherlich bei den Passanten für Irritation sorgte.

Schlangen von Rettungsfahrzeugen mit Blaulicht sieht man schließlich nicht alle Tage in Wildenrath. MANV ist die Abkürzung für Massenanfall von Verletzen. Und um diese Verletzten darzustellen, ohne ehrenamtliche Statisten bemühen zu müssen, hatte sich die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz, kurz AKNZ, in Bad Neuenahr-Ahrweiler etwas einfallen lassen. Jeder der 200 simulierten Patienten des Zugunglücks wurde durch eine einfache Karte dargestellt, auf der alle wichtigen Patientenmerkmale notiert waren.

Fritjof Brüne ist Dozent an der AKNZ und begleitete zusammen mit Dirk Hartmann, Leiter der Leitstelle des Kreises Heinsberg, die Rettungsübung. Der Kreis Heinsberg war Gastgeber der nunmehr dritten MANV-Übung, an der neben Rettungsdiensteinheiten aus dem Kreis Heinsberg auch Kollegen aus dem Kreis Düren, der Städteregion Aachen, der Stadt Krefeld sowie Einheiten aus den Niederlanden teilnahmen. 2017 hatte die erste MANV-Übung in Euskirchen, 2018 die zweite in Leverkusen stattgefunden.

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